Metall-Großkopfimplantate mit Titanschaft (TEP)

Sind bei ausgedehnten Zerstörungen des Hüftkopf-Halssegmentes oder bei Osteoporose die knochensparenden Implantate langfristig nicht erfolgversprechend oder einfach zu risikoreich, so können auch bei Standard-Totalendoprothesen wesentliche Vorteile der Metall-Metall-Kombination ausgenutzt werden.

Im Oberschenkelknochen wird ein stabiler Titanschaft verankert. Auf dem Schaft sitzt ein Kugelkopf, der den verschlissenen Hüftkopf vollständig ersetzt. Der Kugelkopf gleitet in der künstlichen Hüftpfanne, die im Becken verankert wird. Es ist bei entsprechenden Krankheitsbildern ohne weiteres möglich, dieselbe flache Pfanne wie beim knochensparenden Oberflächenersatz oder Kopfteilersatz zu verwenden. Diese Pfanne kann mit einem passenden modularen Kopf kombiniert werden, der über einen größeren Durchmesser verfügt als herkömmliche Implantate. Die Größe kann sich so unmittelbar an der Natur orientieren und der Hüftkopf wird somit nicht künstlich verkleinert.

Diese Kombination bietet eine hohe Auskugelsicherheit, Abriebfestigkeit und eine sehr gute Beweglichkeit.

Auch bei älteren Patienten kann diese Kombination vorteilhaft sein, weil bei verminderter Koordinationsfähigkeit, schwächer werdender Muskulatur und bei Sturzgefahr die Vermeidung einer Ausrenkung meistens auch die Vermeidung einer weiteren Operation bedeutet.

Gestaltung + Programmierung: IONDESIGN GmbH, Berlin