Kurzschaft mit Kopfteilersatz (BMHR)

Die Verwendung dieses speziellen Implantats nach McMinn ist eine weitere knochensparende Operationsmethode für Patienten, bei denen der Oberflächenersatz nicht in Frage kommt.

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Vorteile des Kurzschaftes mit Kopfteilersatz:

Besonders hervorzuheben ist, dass dieses Verfahren auch

Wenn die Knochenfestigkeit und die Form des Hüftkopfes dem Implantat des Oberflächenersatzes nicht genügend Halt bietet, ist der Oberflächenersatz nicht mehr möglich. Bei gesunden und aktiven Patienten ist der Kurzschaft mit Kopfteilersatz (Mid-Head Resection) eine Alternative zur Standardprothese. Die Fixation beruht weniger auf dem Knochen des Hüftkopfes als auf der Stabilität eines im Schenkelhals eingeheilten Titanstieles, welcher wie ein Anker wirkt. Der durch Zysten, Durchblutungsstörungen, Fehlbildungen oder Abbau bei Arthrose zerstörte Teil des Hüftkopfes wird vorher entfernt. Wichtig hierbei ist, dass eben nur der erkrankte Teil entfernt werden muss. In dem gesunden Anteil des Hüftkopfes und im Schenkelhals wird ein in der Größe angepasster Titanstiel eingesetzt, der sich mit dem Knochen verbindet und den Schenkelhals verstärkt. So kann der Implantat-Knochenverbund den Biegekräften standhalten. Mit diesem Implantat lässt sich also die Eröffnung des Markraumes mit Implantation eines Prothesenstieles, was bei vielen anderen Kurzschäften der Fall ist, vermeiden. Die Vorteile des Oberflächenersatzes bleiben bestehen. Ein funktioneller Unterschied zu den guten Ergebnissen des Oberflächenersatzes ist nicht bekannt. Die hervorragenden 5-Jahres-Ergebnisse wurden auf dem Süddeutschen Orthopädenkongress 2011 in Baden-Baden vorgestellt. Die Revisionsrate lag bei 2,3%.

Gestaltung + Programmierung: IONDESIGN GmbH, Berlin